Gesundheitskarate
Karate für Neueinsteiger, Wiedereinsteiger, Ältere, Übergewichtige und für alle, die es etwas LANGSAMER angehen wollen...
Karate-Do in abgesofteter, schonender Form.
Leitung: Peter Scherwath, Trainer SV Lieth Karate-Do
Ort: Turnhalle der TKS Timm-Kröger-Schule, Mommsenstr., Elmshorn. Interessierte können jederzeit hinzukommen. Bitte vorher telefonisch anmelden.
Training für diese Gruppe: montags 19 – 20.30 Uhr Weitere Informationen über die Gruppen, Trainingsinhalte etc. erteilt Frank Trieder unter Telefon 04121/46 22 22.
ZIEL: Menschen, die Spaß und Interesse an diesem Gesundheits- und Ganzkörpersport haben, die Möglichkeit zu geben, sich SCHONEND dieser Sportart zu widmen. Die Übungen sind ähnlich, aber mit anderen Schwerpunkten im Training und der Gesundheitsaspekt steht viel höher im Vordergrund als bei den übrigen Karateka.
Älteren Karateka (jap. "Jukuren" = Erfahrene) und auch Übergewichtigen soll so eine neue Chance geboten werden, sich dieser asiatischen Kampfsportart sachte zu nähern, in einem Kreis von gleichgesinnten und gleichgestellten. Niemand wird sie aufgrund ihres Alters oder Gewichtes belächeln. Innere Ruhe wird sich bei den Teilnehmern einstellen und die Seele wird diesen Kurzurlaub genießen.
Weitere Anreize: Freude/Spaß/Wohlbefinden, Gesundheit/Fitness, körperliche Selbsterfahrung, Ausgleich zum beruflichen Stress, Attraktivitätssteigerung, Geselligkeit, Kommunikation, sportlicher Erfolg, geistige und körperliche Kontrolle behalten.
Hier noch weitere allgemeine Informationen zu Zielen und Wegen...
Welche Inhalte sind für Ältere und Übergewichtige Karateka besonders wichtig? Ganz oben steht der Gesundheitsaspekt. Danach richtet sich die Gymnastik, d.h. mehr Dehnungen und sanftere Übungen in jeder Form. Natürlich wird auf den Körper Rücksicht genommen, dass man sich nicht überdehnt, nicht überstreckt, dass man sich nicht durch schnelle Techniken verletzt, sich keine Zerrungen holt. Im Alter dauert es viel länger, sich von solchen Verletzungen zu erholen. Das Training wird etwas lockerer durchgeführt als bei jungen, schlanken Leuten, die Atmung wird besonders hervorgehoben. Das bezieht sich auf alle Techniken, bei der Kata und in der Selbstverteidigung. So wird dann die Kata als Atemkata und nicht mehr als kämpferische, spritzige Kata ausgeführt. Denkbar wäre auch, Karate nach Musik auszuführen, im Takt des Rhythmus. Erlaubt ist, was gefällt. Weil die Gelenkigkeit nicht mehr so ausgeprägt ist wie früher oder bei schlanken Menschen, muss man die Distanz besser im Griff haben und muss mehr Vielfalt in den Ständen trainieren, das Auge wird geschult. Auch Grundschule wird trainiert, aber nicht so auf die Kraft fokussiert. Man kann ruhig Kihon trainieren, aber nicht so intensiv. Das ist eigentlich der Weg. Die Vielfalt des Karate-Do kommt zum Tragen.
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