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SV Lieth 2 - Heidgrabener SV PDF Drucken E-Mail

SV Lieth2 – Heidgrabener SV 3:2 (1:2)

Der verdiente Lohn in der Nachspielzeit

Ein Auftakt nach Maß sieht anders aus. Bereits nach ein paar Minuten konnten die Gäste nach einer eigentlich verunglückten Ecke überraschend in Führung gehen. 

Nach ca. 20 Minuten versuchte sich Torwart Sebastian Schlothauer als Dribbelkünstler und versuchte den alten Hasen Mike Puschzian an der Strafraumgrenze auszutanzen. Die misslang ihm gründlich und der Keeper konnte sich nur noch mit einer Notbremse helfen, die zu recht mit Rot geahndet wurde. Den fälligen Freistoss konnte der gefoulte gegen den neu eingewechselten Keeper Jörn Weers zum 0:2 einschießen. Nun standen die Liether natürlich erst einmal unter Schock, konnten aber die Schlussphase der ersten Halbzeit trotz Unterzahl sehr viel Druck entwickeln. Kurz vor der Pause war es Goalgetter Maxim Moor der für den wichtigen Anschlusstreffer sorgte. Nach der Halbzeit mobilisierten die Liether Jungs noch einmal alle Kräfte und bestimmten trotz Unterzahl ganz klar das Spielgeschehen und die Gäste vom kleinen HSV beschränkten sich auf robuste Defensivarbeit und Zeitspiel. Leider sprang lange nichts Zählbares für die Hausherren heraus. Die wenigen guten Vorstöße der Gäste konnte Keeper Jörn Weers abwehren. Erst Libero und Antreiber Jörg Reinke sorgte in der 80. Minute für den verdienten Ausgleich. Der Gegner dezimierte sich anschließend quasi selber und kassierte innerhalb kurzer Zeit zwei Gelb-Rote Karten für wiederholtes überhartes einsteigen und Meckern. Die Liether steckten nicht auf und spielten auf Sieg. Als schon vieles für ein Unentschieden sprach war es Christoph Berg der sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit über die Linke Seite in den Strafraum vorstieß und mustergültig auf den am zweiten Pfosten lauernden Maxim Moor auflegte: 3:2! Kurz darauf war das Spiel beendet. Am Ende ein verdienter Sieg, der am Ende durch das Glück des Tüchtigen und einer geilen Moral der Mannschaft entschieden wurde.
 

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